Marmot Aegis Jacket im Test

Für kleinere Bergtouren die 3-Lagen-Goretex einzupacken schien mir immer etwas übertrieben. Daher habe ich mir sozusagen als Backup das schön leichte Aegis Jacket in knallrot zugelegt. Hier nun ein Test des Teils.Das Aegis Jacket ist mit rund 400 Gramm nicht die leichteste atmungsaktive Jacke von Marmot. Hier ist das Modell Mica mit unter 200 Gramm definitiv nicht zu toppen. Das Aegis Jacket ist jedoch die leichteste Jacke, welche im Gegensatz zur Mica Unterarm-Reissverschlüsse sowie Taschen mit Netz-Innenfutter bietet. Und wer mal bei Regen von innen klatschnass-geschwitzt herumgelaufen ist, wird auf diese sinnvollen Erfindungen zur zusätzlichen Belüftung nicht mehr verzichten wollen.

Stärken des Marmot Aegis Jacket

  • Gute Verarbeitung
  • Angenehm textiler Griff
  • Sehr kleines Packmass
  • Geringes Gewicht
  • Gute Atmungsaktivität (subjektives Empfinden!)
  • Unterarm-Reissverschlüsse
  • Kapuze gross genug für Berghelm
  • Bündchen am Handgelenk fest abschliessbar
  • Kapuze auch mit Handschuhen verstellbar
  • Wasserdichte Zipper
  • Gefütterter Kinnschutz und Kragen
  • Zwei Front- und eine Ärmeltasche
  • Front-Zipper auch von unten zu öffnen

Schwächen des Marmot Aegis Jacket

  • Doch ganz schön dünnes Material; scheint mir nicht sonderlich reiss- und abriebfest zu sein
  • Zipper wird bei meiner Jacke mit links geöffnet – ungewohnt für die mehrheitlichen Rechtshänder
  • Kapuze lässt sich nur recht umständlich im Kragen verstauen und wieder justieren

Test-Fazit

Als Backup für plötzliche Regengüsse unterwegs würde ich das Marmot Aegis Jacket aufgrund des Gewichts und sehr kleinen Packmasses ohne Einschränkung weiterempfehlen. Wird es jedoch z.B. beim Klettern etwas rauher, scheint mir eine robustere Jacke ratsam.

Nachtrag: Die Aegis Jacke hat übrigens den “Gear of the Year” Award in Outside Buyer’s Guide gewonnen.


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